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Allerheiligenstriezel: Eine süße Tradition


Vergessen Sie nicht Ihrem Paten- oder Enkelkind einen Allerheiligen Striezel zu schenken.

Rund um Allerheiligen beginnt sie wieder, die kühle Herbstzeit. Die Tage werden kürzer, Nebelschwaden ziehen in den Morgenstunden herum und wir heizen die Öfen ein. Es kommt die Zeit, in der wir uns wieder ein wenig mehr in unsere 4 Wände zurückziehen und es uns kuschelig machen. Ein flaumiger Striezel zum Nachmittagskaffee versüßt uns dabei den Tag, nämlich der Allerheiligen Striezel.

Das Brauchtum des Allerheiligenstriezels ist fast in ganz Österreich verbreitet. Im Osten des Landes nennen wir ihn „Striezel“, im Westen eher „Zopf“. Es ist jedenfalls ein geflochtenes Gebäck aus einem süßen Germteig, einem sog. Briocheteig, das mit viel Liebe verfeinert und dann oft verschenkt wird und sogar ein Zeichen der Liebe oder Verbundenheit sein kann.

Allerheiligenstriezel

Woher kommt Allerheiligen Striezel? Ein Brauchtum, das sehr weit zurück geht.

Die Form des Zopfes hat den Ursprung in der Antike

Die Anfänge liegen in der Trauerkultur der Antike. Frauen trugen ihre langen Haare zu einem Zopf geflochten. Ist jemand in der Familie gestorben, haben die Frauen als Zeichen der Trauer ihren Zopf abgeschnitten. Daraus hat sich dann später die Form des Striezels als Trauergebäck abgeleitet.

Auch heute gedenken wir zu Allerheiligen noch den verstorbenen Angehörigen und so schließt sich wieder der Kreis zum geflochtenen Alllerheiligenstriezel.

Brauchtum rund um den Allerheiligen Striezel

Rund um Allerheiligen und Halloween, dem ehemaligen keltischen Samhain Fest, haben sich sehr viele Bräuche entwickelt, die sich zwar im Laufe der Zeit verändert haben, aber immer noch gelebt werden. Der Allerheiligen Striezel gehört in Österreich auf jeden Fall dazu:

  • 1. Die „Godl“ schenkt den Allerheiligen Striezel

    Für Tauf- und FirmpatInnen, der sog. „Godl“ (auch „Gedl", „Goti“, …) oder dem „Göd“ (auch „Ged“, „Geed“, …) ist der Allerheiligenstriezel wichtig. Denn in manchen Teilen Niederösterreichs, der Steiermark, dem Burgenland, in Oberösterreich und in Salzburg schenkt die Patin bzw. der Pate dem Patenkind als Zeichen der Verbundenheit einen Allerheiligen Striezel. In früheren Zeiten, wo die tägliche Kost noch karger war, war so ein süßer Striezel eine willkommene Leckerei. Manchmal war auch ein Geldstück als kleine Zuwendung mit eingebacken.

  • 2. Die Oma macht den Striezel

    In manchen Gegenden ist es auch üblich, dass die Großmutter den Striezel bäckt und ihn ihren Enkelkindern schenkt.

  • 3. Kinder gehen von Haus zu Haus

    Mancherorts gab es die Tradition, dass die armen Kinder zu Allerheiligen von Tür zu Tür gingen, um einen süßen Striezel zu erbitten. Denn so ein feines Germteiggebäck stand bei vielen Familien nur selten am Tisch.

  • 4. Den Striezel zu Allerheiligen aufs Grab legen

    Etwas gruselig: Angeblich legte man in früheren Zeiten in der Nacht von Allerheiligen auf Allerseelen einen Striezel auf die Gräber, damit die Verstorbenen sich stärken können, wenn sie für diese eine mystische Nacht auf die Welt zurückkehren.

  • 5. Der Verehrer Striezel

    Im Burgenland und in manchen Teilen der Steiermark spielt der Allerheilgen Striezel auch in der Liebe eine Rolle. Die Burschen, also die „Verehrer“, schenken ihrer auserkorenen Liebsten zu Allerheiligen einen Striezel, um so ihre Verehrung zu zeigen. Das ist doch wirklich eine „süße“ Tradition!

  • 6. „Striezelpaschen“

    Eine Tradition im nord-östlichen Weinviertel ist auch heute noch das „Striezelpaschen“ am 31. Oktober, also am Tag vor Allerheiligen. Die örtlichen Bäckereien backen große Striezel, um die dann im Wirtshaus in großen Runden mit einem Würfelspiel – dem „Paschen“ – gespielt wird. Die gewonnen Striezel werden der Familie mit nach Hause gebracht. Beim Spiel darf Sturm und Jungwein nicht fehlen und so manches „Striezelpaschen“ geht bis in die Morgenstunden hinein.

Woraus besteht so ein Striezel?

Ein Striezel ist ein süßes Hefegebäck aus weißem, feinem Weizenmehl, das mit Butter und Eier verfeinert wird. Der schwere Teig mit Eier und Butter wird auch Briocheteig genannt.

Die Grundzutaten für einen Striezel:

  • Weißes Weizenmehl

  • Eier

  • Hefe (in Österreich auch Germ genannt)

  • Butter

  • Etwas Milch und Salz

  • Evt. etwas Honig zum Süßen

Je nach Region und Geschmack sind noch Rosinen oder Trockenfrüchte im Teig oder der Striezel wird mit Hagelzucker oder Mandeln bestreut. Jede Großmutter oder Patentante hat ihr überliefertes Rezept für einen flaumigen Striezel und gibt es über Generationen weiter.

Glück oder Unglück? Der Striezel muss gut aufgehen besagt die Überlieferung, denn ein nicht aufgegangener Striezel bringt Unheil für das nächste Jahr. Also entweder Ihr habt ein erprobtes Rezept von der Großmutter oder Ihr bestellt den Allerheiligenstriezel von den besten Bäckern . Wir von Hausbrot haben ganzjährig den Butterstriezel von den Qualitätsbäckereien Geier und Felber im Sortiment.

Wir liefern den Striezel sogar am Feiertag zu Ihnen nach Hause!

Die Kunst des Striezelflechtens

Das Flechten des Striezels ist eine Kunst die nicht jeder beherrscht. Es wird mit mindestens 4 Strängen geflochten. Bei den Bäckern üblich ist der Fünfstrangzopf in Spindelform, der Sechstrangzopf, bis hin zum Achtstrangzopf reichen die geflochtenen Kunstwerke.

Zum Glück beherrschen unsere Bäcker das Handwerk des Striezelflechtens noch perfekt, denn jeder Striezel ist handgeflochten.

Striezelflechten

Schauen Sie unseren Bäckern von der Bäckerei Geier beim Striezelflechten zu:

Allerheiligen Striezel

Einen Striezel bestellen & genießen

Früher gab es den Striezel als Besonderheit zu den Feiertagen Allerheiligen und Ostern. Jetzt ist das flaumige, geflochtene Gebäck das ganze Jahr über beliebt. Doch an den Feiertagen erinnern wir uns gerne an Bräuche und Traditionen. Wir von Hausbrot möchten diese Bräuche am Leben erhalten, denn so werden manche Tage eben besondere Tage, auf die wir uns freuen und an die wir uns gerne erinnern. Was gibt es schöneres als eine Kindheitserinnerung, die durch den Duft eines frisch gebackenen Striezels wach gerufen wird?

Machen wir es uns gemütlich und genießen wir zu Allerheiligen einen flaumigen Striezel, bestrichen mit Butter und Marmelade oder einfach pur. Machen Sie Ihren Paten- und Enkelkindern oder Ihrer/Ihrem Liebsten eine Freude und überraschen Sie sie mit einem Allerheiligen Striezel.

Allerheiligen Striezel bestellen