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Faschingskrapfen

Süßer Genuss in der Faschingszeit

Endlich beginnt wieder die närrische Zeit, in der die Kalorien von Faschingskrapfen für nichtig erklärt werden dürfen. Die beliebten Faschingskrapfen selber machen ist eine Kunst und erfordert viel Zeit. Nur so manche Bäuerinnen und Omas im Land im beherrschen noch diese Kunst. Und unsere Meisterbäcker natürlich. Ein Grund mehr, warum wir auf unsere Bäcker vertrauen dürfen um herrlich flaumige, süße Krapfen zu genießen.

Der Fasching und der Faschingskrapfen

Niemals sollte man aus Angst vor den Faschingskrapfen-Kalorien verzichten. Es gibt schließlich keinen Fasching ohne Faschingskrapfen oder? Ob beim Kinderfasching, beim Maskenball oder in der Faschingszeit als kleine Sünde zuhause.

Kaum ein Unternehmen verzichtet darauf, Kunden in der Faschingszeit mit leckeren Faschingskrapfen zu verwöhnen und viele Firmen bestellen für das Gschnas in der Mittagspause die herrlich duftenden Krapfen.

Also lieber beim leckeren Faschingskrapfen zuschlagen, mit Konfetti und Luftschlangen bei der Polonaise mittanzen und sich für den Wettbewerb für das beste Kostüm anmelden als sich in Verzicht zu üben. Dafür ist in der Fastenzeit noch genug Zeit da.

Aber was ist dran an Faschingskrapfen und welche Geheimnisse offenbart die Faschingskrapfen-Geschichte? Und ist es wirklich wahr, dass das Faschingskrapfen backen so aufwändig ist?

Geschichte des Faschingskrapfens

Grund genug, der süßen Tradition Faschingskrapfen und seiner Geschichte zu folgen. Das einst als krapfo bekannte Gebäck aus Wien kannte man damals weder unter dem heute geläufigen Namen Faschingskrapfen noch in der typisch runden Form. Bevor Ostern und damit die Fastenzeit begann, galt es vielmehr zu essen was fett und nährstoffreich ist.

Doch wer hat sie erfunden – die Faschingskrapfen aus Wien? Angeblich Cäcilie Krapf, eine Hofratsköchin. Allerdings bekommt diese kulinarische Legende einen Dämpfer, denn bereits Ende des 15. Jahrhunderts stellten die sogenannten Kraphenpacherinnen ein Schmalzgebäck mit dem Namen crapho her. Viele Schreibweisen und Ursprungsgeschichten, aber nichtsdestotrotz schmecken Faschingskrapfen am besten in Wien. Ob Tourist oder stolzer Wiener – der Faschingskrapfen ist aus der österreichischen Traditionsbäckerei nicht wegzudenken.

Klassisch mit Marille? Oder mit Vanille, Nougat, Erdbeer, …?

Der klassische Faschingskrapfen ist mit süßer Marillenmarmelade gefüllt. Inzwischen gibt es auch Naschkatzen, die statt Marmelade lieber Vanillepudding als Füllung bevorzugen. Schokotiger schwören hingegen auf Nougatkrapfen. Was auch immer in den Faschingskrapfen hineinkommt: Allein die flaumige Germteighülle und der erste Biss sind weiterhin heiß begehrt.

Für die Faschingskrapfen ist immer Saison, denn es gibt auch köstliche Apfelkrapfen mit Apfelstückchen und Rosinen oder Waldviertler Krapfen mit Powidl und Mohn.

Faschingskrapfen

Woraus besteht ein Krapfen und wie wird er gebacken?

Faschingskrapfen selber machen kostet Zeit und erfordert Übung und Geduld. Denn der Hefeteig, der zuerst aufgehen muss, dann in Kugeln geformt wird, die dann wieder aufgehen und ruhen müssen und ja keinen Luftzug abbekommen dürfen ist eine heikle Angelegenheit. Viele Eier müssen hinein, damit der Krapfen schön gelb wird. Das ist gewiss. Und ein wenig Rum schadet auch nicht.

Bei vielen Bäckern wird der Faschingskrapfen nach bewährtem Rezept noch per Hand ausgewalkt. Bei manchen Bäckern und Konditoren wundern sich Krapfengenießer oftmals darüber, dass der Faschingskrapfen kein Loch hat und trotzdem voller süßer Marmelade ist. Aber das bleibt Bäckergeheimnis.

Grundsätzlich enthält das Faschingskrapfen-Rezept Zutaten wie Eier, Butter, Mehl, Zucker und lauwarme Milch. Nicht fehlen darf natürlich Germ, der die Faschingskrapfen den fluffigen Effekt verdanken. Ein frisch herausgebackener Faschingskrapfen ist ein unvergessliches Geschmackserlebnis.

Beim Faschingskrapfen backen wird zuerst der Germteig geknetet und an einen warmen Ort gestellt, damit der Teig durch die Germ aufgeht. Anschließend wird der Teig ausgerollt, runde Kreise mit einem Scheibenstecher ausgestochen oder Kugeln geformt, die nun wiederum ruhen und aufgehen müssen.

Dann werden die Faschingskrapfen gemäß Rezept kopfüber in Butterschmalz oder Pflanzenfett bei einer Temperatur von 160 Grad gebacken. Drei Minuten später wird der Faschingskrapfen für zwei Minuten gewendet, bis er nochmals eine Minute auf der anderen Seite weiter gebacken wird. Nach dem Faschingskrapfen backen legt man die Faschingskrapfen zum Abtropfen auf einem Kuchengitter ab.

Mit einem Spritzbeutel werden die noch lauwarmen Faschingskrapfen je nach Vorliebe mit Nougat, Vanillepudding oder der altbekannten Marillenmarmelade befüllt. Den krönenden Abschluss bilden je nach Faschingskrapfen-Rezept Glasur und Zuckerstreusel. Die klassische Variante der Faschingskrapfen in Wien ist natürlich die unverzichtbare Puderschicht aus Staubzucker, damit der Faschingskrapfen zu einem unwiderstehlichen Objekt der Begierde von Kindern und Erwachsenen zugleich wird.

Wie viele Kalorien hat ein Krapfen

Unmittelbar nach dem Genuss von einem Faschingskrapfen Kalorien zu zählen ist nicht ratsam. Allerdings sollte man die rund 300 Kalorien und zwölf Gramm Fett, die ein Faschingskrapfen auf die Waage bringt, nicht verachten. Ausgleichende Bewegung an der frischen Luft oder im Fitnesscenter wären zu empfehlen. Bei 300 Kalorien joggt man 45 Minuten, um diese Kalorien wieder zu verbrennen. Joggingmuffel bevorzugen eine halbe Stunde auf dem Crosstrainer oder toben sich eine Stunde bei Aquagymnastik aus. Putzfanatiker nehmen für 1h 15min den Staubsauger zur Hand und beginnen mit dem Frühlingsputz. Dann sind alle süßen Sünden wieder vergeben.

Man sollte sich allerdings nicht zu sehr vom schlechten Gewissen treiben lassen. Die Fastenzeit steht ohnehin vor der Tür und damit reduziert man die genussvollen Faschingskrapfen-Kalorien der letzten Wochen wieder auf natürliche und gesunde Weise.

Die Faschingszeit genießen mit Krapfen von Hausbrot

Die Bäcker der Bäckereien Geier und Felber backen für Hausbrot jedes Jahr die flaumigsten Krapfen. Diesen Genuss teilen wir gerne mit Ihnen und stellen Ihnen die Krapfen sogar bis zu Ihrer Haustüre oder ins Büro zu.

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